26.04.24 –
Wittlich ist ein bedeutender regionaler Verkehrsknotenpunkt und Ziel zahlreicher Pendler. Der Autoverkehr spielt daher in unserer Stadt eine wichtige Rolle. Die Verkehrswende muss aber auch in Wittlich stattfinden.
Wir setzen uns dafür ein, dass zukünftige Entwicklungen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt berücksichtigen. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.
Bereits 2023 ist Wittlich der Städteinitiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten. Wir wollen die darin enthaltene Selbstverpflichtung der Stadt einfordern und Wirklichkeit werden lassen: mehr Radwege, Verbesserung des ÖPNV, Förderung nachhaltiger Mobilitätslösungen.
Schon jetzt wollen wir die rechtlich vorhandenen Möglichkeiten nutzen und, wo immer sinnvoll und notwendig, ein Tempo-30-Limit umsetzen, um einen wichtigen Schritt im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen zu machen. Dies kommt auch der Wohn- und Aufenthaltsqualität aller Bürger*innen zugute.
Mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts hat Wittlich die Notwendigkeit zur Veränderung seiner Verkehrsinfrastruktur anerkannt.
In den kommenden Jahren wird es bei der Umsetzung dieses Konzepts darauf ankommen, allen Verkehrsteilnehmer*innen gleichrangig Rechnung zu tragen.
Vor allem an den Verkerhrsschwerpunkten wie Friedrichstraße oder in der Innenstadt mit Schlossstraße und Neustraße benötigen wir ein zukunftsfähiges und sicheres Mobilitätskonzept.
Bei allen verkehrsinfrastrukturellen Maßnahmen möchten wir einen besonderen Fokus auf den Radverkehr in Wittlich legen und diesen Verkehrsträger fördern und ins Bewusstsein rücken. Wir setzen uns für ein sicheres und flächendeckendes Radwegenetz in unserer Stadt und ihren Stadtteilen ein, das zudem eine gute Anbindung an den Mosel-Maare-Radweg bietet.
Hierzu gehören auch ausreichend viele sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder, insbesondere an stark frequentierten Orten wie dem Hauptbahnhof, der Altstadt, dem Mitfahrerparkplatz oder den städtischen Einrichtungen wie Verwaltung oder Schulen. Auch die Radwegeanbindung Wittlichs innerhalb unserer Region sollte in Kooperation mit den umliegenden Gemeinden vorangetrieben werden.
Eine Verkehrswende geht nur mit einem guten ÖPNV-Angebot. Der Erhalt der bestehenden Linien im Verbund mit dem Wittlich-Shuttle ist für uns unverzichtbar, ebenso eine bessere Anbindung an die Industriegebiete. Wir begrüßen, dass das Wittlich-Shuttle nun vom Modell- in den Regelbetrieb übergehen soll.
Mit einer Neukonzeption der Parkraumbewirtschaftung - die Teil des Mobilitätskonzeptes ist - möchten wir Lenkungseffekte innerhalb der Stadt erreichen und gleichzeitig die Innenstadt vom Suchverkehr entlasten.
Sollten durch die Neukonzeption der Parkgebühren Überschüsse entstehen, möchten wir diese zur Förderung von Alternativen zum PKW-Verkehr einsetzen. So kann zum Beispiel die weitere Finanzierung des Wittlich Shuttle hierüber mit erwirtschaftet werden oder andere innovative Projekte im Bereich des städtischen Rad- und Fußgängerverkehrs unterstützt werden.
Unsere Vision ist, dass alle Projekte in Wittlich ökologisch, klimagerecht und menschengerecht geplant werden.
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